Was Yachteigentum tatsächlich kostet
Wir zeigen die ganze Rechnung: den Anteil, die laufenden Posten und den Wertverlust. Jeder Betrag nennt seine Bezugsgröße, je Yacht und je Owner.
Planbare Yachtkosten statt finanzieller Überraschungen
Jede Kostenzeile steht offen, die Rücklage ist von Anfang an eingeplant, und jede Rechnung gibt es in zwei Szenarien — so bleibt Yachteigentum planbar — nicht, weil jemand die Kosten wegverspricht, sondern weil sie offen liegen. Ein Owner-Konto mit Jahresübersicht, Soll-Ist-Vergleich und Forecast folgt später (Portalfunktion, in Vorbereitung).
Was laufend dazukommt
Diese Posten trägt die Eigentümergruppe gemeinsam, sie gehen an Dritte: Marina, Versicherer, Werft, Betreiber. Wir zeigen jeden Betrag je Yacht und daneben, was davon rechnerisch auf einen Owner entfällt.
| Posten | Je Yacht und Jahr | Je Owner und Jahr | Je Owner und Monat |
|---|---|---|---|
| Liegeplatz | 11.040 - 14.112 € | 2.760 - 3.528 € | 230 - 294 € |
| Versicherung | 11.400 - 17.650 € | 2.850 - 4.413 € | 238 - 368 € |
| Technischer Service | 5.900 - 8.600 € | 1.475 - 2.150 € | 123 - 179 € |
| Unterwasserschiff | 2.850 - 3.450 € | 713 - 863 € | 59 - 72 € |
| Reinigung | 4.000 - 5.500 € | 1.000 - 1.375 € | 83 - 115 € |
| Abgaben und Prüfungen | 1.000 - 3.000 € | 250 - 750 € | 21 - 63 € |
| Management | Konditionen nach Operator-Auswahl | ||
| Laufende Kosten, tatsächlicher Aufwand | 36.190 - 52.312 € | 9.048 - 13.078 € | 754 - 1.090 € |
| Rücklage für Ungeplantes | 11.500 € | 2.875 € | 240 € |
| Liquiditätsbedarf gesamt | 47.690 - 63.812 € | 11.923 - 15.953 € | 994 - 1.329 € |
Die Owner-Werte sind aus dem Yachtbetrag abgeleitet: geteilt durch 4, auf ganze Euro gerundet.
* Vorläufige Planungswerte auf Basis aktueller Markt- und Erfahrungswerte. Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem von der ausgewählten Yacht, ihrem Zustand, der Motorisierung, der Versicherung und der tatsächlichen Nutzung ab. Der Liegeplatz beruht auf der veröffentlichten Preisliste 2026 der Marina Punat; technischer Service und Unterwasserschiff sind aus den Stundensätzen und Positionen der Werftpreisliste 2026 derselben Basis gerechnet. Vor dem Erwerb erhält die Eigentümergruppe eine konkrete Kostenkalkulation.
Die Rücklage ist keine Ausgabe. Sie deckt ungeplante Reparaturen und technische Defekte ab — etwa einen Maschinenschaden, den eine Kaskoversicherung nicht trägt, oder den Selbstbehalt nach einem Schaden. Aufgebracht werden muss sie trotzdem, deshalb steht sie im Liquiditätsbedarf. Was nicht gebraucht wird, bleibt Vermögen der Eigentümergruppe. Die planbare Wartung ist bereits im technischen Service enthalten und wird hier nicht doppelt gerechnet.
Abgaben und Prüfungen sind der am wenigsten belegte Posten dieser Aufstellung: Jahresvignette, Charterlizenz, Registrierungen und die wiederkehrenden Prüfungen der Ausrüstungspflicht fallen sicher an, eine veröffentlichte Gebührenordnung dazu gibt es aber nicht. Wir setzen deshalb eine Spanne an, statt den Posten wegzulassen — eine Kostenaufstellung ohne bekannte Kosten wäre die unehrlichere Lösung. Der Betrag wird ersetzt, sobald die Betreiberangebote vorliegen.
Treibstoff zahlt, wer fährt
Treibstoff ist nie Gemeinschaftsausgabe und steht deshalb nicht in dieser Liste. Es gilt das Verursacherprinzip: vollgetankt übernehmen, vollgetankt zurückgeben. Das gilt für Owner genauso wie für Chartergäste.
Ihre Nutzungswochen
Im Anteil enthalten sind 3 Nutzungswochen, für alle Owner gleich. Eine vierte und fünfte Woche ist gegen einen saisonabhängigen Aufpreis möglich; je Gruppe sind höchstens 16 Owner-Wochen vorgesehen, damit Wochen für den Charter bleiben. Wie der Aufpreis im Einzelnen rechnet, steht im Owner Agreement und gehört ins Gespräch.

Wofür die Zahlen auf dieser Seite stehen: drei Wochen im Jahr an Bord, planbar und vorher bekannt.
Der Wertverlust, offen gerechnet
Der Wertverlust beginnt vor Ihrem Kauf
Eine Yacht verliert in den ersten Jahren am stärksten an Wert, danach wird die Kurve flacher. Übernimmt eine Gruppe eine sorgfältig ausgewählte junge Gebrauchtyacht, liegt dieser steile Teil bereits hinter der Yacht — beim Vorbesitzer. Für Sie zählt allein die Strecke zwischen Ihrem Ankauf und dem späteren Verkauf.
Der Wertverlust ist der größte Einzelposten des Yachteigentums, größer als jeder laufende. Wir rechnen ihn deshalb sichtbar mit, statt ihn wegzulassen — und wir rechnen ihn ab dem Tag, an dem die Gruppe kauft, nicht ab der Erstauslieferung der Yacht.
Typischer Wertverlauf einer gepflegten Premium-Motoryacht als Planungsmodell — keine Aussage über eine bestimmte Yacht und keine Restwertgarantie.
Was das Alter beim Kauf ausmacht
| Alter der Yacht beim Kauf | Plan-Szenario | Konservatives Szenario |
|---|---|---|
| Neuyacht | 41 %371.000 € | 49 %439.000 € |
| Jahres- oder Vorführmodell, rund 1 Jahr | 33 %294.000 € | 39 %354.000 € |
| Gebraucht, rund 3 Jahre | 30 %267.000 € | 36 %323.000 € |
| Gebraucht, rund 5 Jahre | 27 %239.000 € | 32 %291.000 € |
| Gebraucht, rund 9 Jahre | 20 %181.000 € | 25 %222.000 € |
- Neuyacht
- Plan-Szenario41 %371.000 €Konservatives Szenario49 %439.000 €
- Jahres- oder Vorführmodell, rund 1 Jahr
- Plan-Szenario33 %294.000 €Konservatives Szenario39 %354.000 €
- Gebraucht, rund 3 Jahre
- Plan-Szenario30 %267.000 €Konservatives Szenario36 %323.000 €
- Gebraucht, rund 5 Jahre
- Plan-Szenario27 %239.000 €Konservatives Szenario32 %291.000 €
- Gebraucht, rund 9 Jahre
- Plan-Szenario20 %181.000 €Konservatives Szenario25 %222.000 €
Wertverlust über 5 Jahre Haltedauer, in Prozent des Kaufpreises und als Betrag je Yacht bei einem angenommenen Kaufpreis von 900.000 €. Nicht je Owner — die Aufteilung zeigt der Rechner.
Planungswerte von PrimaMare auf Grundlage recherchierter Marktdaten und beobachteter Angebotsentwicklungen vergleichbarer Yachten — keine Restwertgarantie. Tatsächliche Verkaufspreise hängen von Marke, Modell, Zustand, Motorstunden, Wartung, Ausstattung und Marktlage ab und können erheblich abweichen.
Alle Werte setzen voraus, dass die Yacht zu einem für ihr Alter marktgerechten Preis gekauft wird. Wer über Markt kauft, trägt die Differenz sofort — deshalb ist der Einkauf Teil unserer Arbeit und keine Formalie.
Nach rund 5 Jahren entscheidet die Eigentümergruppe gemeinsam, ob die Yacht weiter gehalten, verkauft oder ersetzt wird. Das ist ein Entscheidungspunkt, kein Enddatum. Einen Restwert sagt niemand zu, und genau deshalb rechnen wir konservativ.
Beschaffung
Der Einkauf entscheidet mit
Ein wesentlicher Teil der Wirtschaftlichkeit einer Yachtbeteiligung entscheidet sich, bevor die erste Rechnung kommt: beim Einkauf. Nicht möglichst billig — sondern die richtige Yacht, im richtigen Alter, zum marktgerechten Preis und mit belastbarer technischer Substanz.
PrimaMare beschafft nicht nur eine Yacht. Wir bewerten ihren wirtschaftlichen Lebenszyklus mit.
Was dabei bewertet wird
- Marktpreis im Vergleich zu ähnlichen Angeboten
- Baujahr und die Stelle in der Wertkurve, an der eingestiegen wird
- Marke, Modell und Nachfrage am Gebrauchtmarkt
- Marktgängigkeit und Wiederverkäuflichkeit
- Motorisierung, Motorstunden und Antriebsart
- Wartungs- und Servicehistorie, Zustand
- Ausstattung, relevante Sonderausstattung und mögliche Refits
- Zu erwartende Betriebskosten
- Eignung für Owner-Nutzung und für Charter
- Erwartbare Restwertspanne und Exit-Perspektive
Wertverlust können wir nicht verhindern, und wir behaupten es auch nicht. Was beim Einkauf entschieden werden kann, ist, an welcher Stelle der Kurve eine Gruppe einsteigt und wie das Verhältnis aus Kaufpreis, Nutzung, laufenden Kosten und möglichem späterem Restwert aussieht.
Der ganze Weg zur Yacht
Vor dem Kauf: unabhängige technische Prüfung von Motor und Antrieb — beauftragt von der Eigentümergruppe, nicht vom Verkäufer.
Mögliche Chartererlöse
Was die Owner nicht selbst nutzen, kann wirtschaftlich arbeiten: Chartererlöse können einen Teil der laufenden Kosten tragen. Zugesagt ist das nicht, und die Owner-Nutzung hat Vorrang. PrimaMare strebt keine maximale Auslastung an, sondern ausgewählte Gäste und einen gepflegten Betrieb.
Plan-Szenario
Im Plan-Szenario helfen Chartererlöse, die laufenden Kosten spürbar zu senken. Wie weit, hängt an Saison, Nachfrage und den erzielten Wochenpreisen.
Konservatives Szenario
Im Konservativen Szenario rechnen Sie so, als kämen wenige oder keine Chartererlöse herein. Die Kosten Ihrer Yacht müssen auch dann für Sie tragbar sein — das ist der ehrliche Maßstab.
Charter bedeutet zusätzliche Betriebsstunden und zusätzlichen Verschleiß. Das Konservative Szenario ist so gewählt, dass es diesen Effekt mit abdeckt; belastbar wird die Größenordnung erst mit den Angeboten der Betreiber und den ersten eigenen Saisons.
Die Wochenpreise stammen aus aktuellen Charterangeboten in Kroatien, überwiegend aus Punat selbst. Was davon nach Vertrieb und Betreuung übrig bleibt, rechnen wir mit Planannahmen — belastbar werden sie mit den Angeboten der Betreiber vor Ort und den ersten eigenen Saisons.
Was Charter für Ihre Kosten bedeutet
Stellen Sie ein, wie viele Wochen Sie für Charter freigeben möchten. Die Rechnung zeigt, was davon nach Vertrieb und Betreuung übrig bleibt — und wie sich Ihre Jahreskosten dadurch verändern.
Ihre 12 Nutzungswochen und 2 Wochen für Wartung sind bereits abgezogen — die Charterzeit ist das, was danach übrig bleibt. Nutzt Ihre Gruppe die möglichen 16 Wochen aus, bleiben entsprechend weniger.
Das Maximum zeigt, was der Saisonkalender hergibt — es ist kein Planwert und keine erwartete Auslastung. Vorbelegt ist ein moderates Szenario.
Von der Woche zum Beitrag
Ihre Jahreskosten
Planwert — keine Erlösgarantie.
Verglichen wird mit den laufenden Kosten und der Rücklage dieser Seite. Management und Wertverlust sind darin nicht enthalten — sie stehen in eigenen Abschnitten.
Die tatsächlichen Chartererlöse hängen von der konkreten Yacht, ihrem Modell und Baujahr, der Saison, dem Standort, den verfügbaren Wochen, der Nachfrage und den erzielten Wochenpreisen ab. Zugesagt wird nichts.
PrimaMare gibt keine Rendite-, Chartererlös-, Restwert- oder Kostendeckungsgarantie. Sämtliche Berechnungen sind Plan- und Beispielrechnungen; sie hängen von der konkreten Yacht, dem Standort, dem Operator, der tatsächlichen Auslastung, den erzielten Charterpreisen und den realen Betriebskosten ab.
Ownership-Rechner
Stellen Sie Kaufpreis, Alter der Yacht beim Kauf, geplante Haltedauer und Szenario ein. Der Rechner zeigt, was das für Ihren Anteil, die laufenden Kosten und den Wertverlust bedeutet.
Nach rund 5 Jahren entscheidet die Gruppe gemeinsam — ein Entscheidungspunkt, keine Laufzeit.
Typischer Wertverlauf einer gepflegten Premium-Motoryacht als Planungsmodell — keine Aussage über eine bestimmte Yacht und keine Restwertgarantie.
- Anteil je OwnerAuf volle Tausender gerundet — Orientierungswert, kein Verkaufspreis.
- 225.000 €
- Laufende Kosten je Yacht und Jahr
- 36.190 - 52.312 €
- Je Owner und Jahr
- 9.048 - 13.078 €
- Je Owner und Monat, gerundet
- 754 - 1.090 €
- Rücklage je Yacht und Jahr
- 11.500 €
- Rücklage je Owner und Monat
- 240 €
- Liquiditätsbedarf je Yacht und JahrAufwand plus Rücklage — was tatsächlich aufzubringen ist. Die Rücklage darin ist keine Ausgabe; nicht Verbrauchtes bleibt Vermögen der Eigentümergruppe.
- 47.690 - 63.812 €
- Liquiditätsbedarf je Owner und Monat
- 994 - 1.329 €
- Geschätzter Wert beim VerkaufNach 5 Jahren, je Yacht — 70 % des Kaufpreises.
- 633.000 €
- Wertverlust über 5 Jahre, je Yacht
- 267.000 €
- Je Jahr und Yacht
- 53.400 €
- Je Owner, gesamt
- 66.750 €
- Je Owner und Jahr
- 13.350 €
- Management
- Konditionen nach Operator-Auswahl
Planungswert — keine Restwertgarantie.
Häufige Fragen zu den Kosten
Was in den Zahlen steckt — und was ausdrücklich nicht.
Ist Treibstoff in den laufenden Kosten enthalten?
Nein, und das ist Absicht. Treibstoff ist nie Gemeinschaftsausgabe, sondern wird immer dem zugerechnet, der ihn verbraucht hat. Es gilt: vollgetankt übernehmen, vollgetankt zurückgeben — für Owner wie für Chartergäste. Muss der Betreiber nachtanken, wird das dem jeweiligen Nutzer verrechnet. Deshalb steht Treibstoff auch nicht unter den gemeinsam getragenen Kostenposten.
Wie wird die Managementgebühr berechnet?
PrimaMare arbeitet mit einer festen jährlichen Managementgebühr je Yacht und nicht mit einem Prozentsatz auf den Yachtwert. Ein Prozentsatz stiege mit dem Kaufpreis, ohne dass die Arbeit dahinter zunimmt. Die Staffelung berücksichtigt den tatsächlichen Management-, Koordinations- und Betreuungsumfang der jeweiligen Yachtklasse. Konkrete Konditionen werden im Rahmen des jeweiligen Angebots transparent ausgewiesen.
Warum ist die Gebühr nach Yachtklasse gestaffelt?
Nicht wegen der Yachtlänge. Mit Klasse und technischer Komplexität wachsen die Managementtiefe, die Zahl der beteiligten Gewerke, die Wartungs- und Werftkoordination, das Kostencontrolling, die Versicherungs- und Compliance-Abstimmung und der Verantwortungsumfang. Dieser Aufwand steigt nicht proportional zur Länge — deshalb gibt es weder eine lineare Staffel noch einen Prozentsatz auf den Wert.
Was ist in der Managementgebühr enthalten — und was nicht?
Enthalten sind Owner- und Nutzungsmanagement, Kostenverwaltung und Abrechnung, Yacht- und Operator-Management, Charterkoordination, Plattformzugang und Reporting. Nicht enthalten sind die tatsächlichen Fremd- und Betriebskosten der Yacht: Liegeplatz, Versicherung, Wartung und Reparaturen, Ersatzteile, Winterlager, Reinigung, Leistungen des Betreibers vor Ort, technische Prüfungen, Skipper sowie Behörden- und externe Beratungskosten. PrimaMare koordiniert und kontrolliert; getragen werden diese Kosten von der Eigentümergruppe.
Wie werden die Betriebskosten zwischen den Ownern aufgeteilt?
Gemeinsame Posten wie Liegeplatz, Versicherung, Wartung oder Rücklage werden nach der Eigentumsquote getragen. Was ein Einzelner verursacht, trägt er selbst — Treibstoff ist das deutlichste Beispiel. Die Einzelheiten, Fristen und Verfahren regelt das Owner Agreement; es wird vor einer verbindlichen Beteiligung besprochen und nicht erst danach.
Garantiert PrimaMare einen Restwert?
Nein. Es gibt keine Restwertgarantie, keine Rückkaufzusage und keinen zugesagten Verkaufspreis. Was wir zeigen, sind Planungswerte aus einer Bandbreite. Wertverlust können wir nicht verhindern, und wir behaupten es auch nicht — entscheiden lässt sich beim Einkauf, an welcher Stelle der Kurve eine Gruppe einsteigt, und in welchem Verhältnis Kaufpreis, Zustand und Marktgängigkeit stehen.
Premier
Rechnen wir Ihre Klasse gemeinsam durch
Was hier offen bleibt, gehört ins Gespräch: Ihre Wochenzahl, der Aufpreis für zusätzliche Wochen und die konkrete Kalkulation Ihrer Gruppe. Wir legen die Zahlen offen, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.