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Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Managed Yacht Ownership

Kurze Antworten auf die Fragen, die im Gespräch am häufigsten kommen. Wo ein Thema mehr als einen Absatz braucht, führt ein Verweis zur ausführlichen Erklärung.

Grundlagen & Einordnung

Was PrimaMare ist — und was ausdrücklich nicht.

Was ist Managed Yacht Ownership?

Mehrere Owner erwerben gemeinsam echtes Miteigentum an einer konkreten Yacht — im Regelfall vier mit je einem Viertel. PrimaMare beschafft die Yacht, richtet die Struktur ein und betreibt sie anschließend laufend weiter: Wartung, Versicherung, Betreiber, Abrechnung und Kalender. Sie bekommen vertraglich gesicherte Nutzungswochen; die Wochen, die niemand nutzt, können verchartert werden. Kein Timeshare, kein Club, kein Renditeprodukt.

Wie Ownership bei PrimaMare funktioniert →

Gehört mir tatsächlich ein Anteil an einer konkreten Yacht?

Ja. Sie werden Miteigentümer einer bestimmten Yacht, gehalten über die Eigentümergruppe — nicht Inhaber eines Nutzungsrechts und nicht Mitglied in einem Programm. Es gibt kein Punktekonto, aus dem Sie Wochen buchen, und keine beliebige Yacht aus einer fremden Flotte. Ihr Anteil ist ein Eigentumsanteil an einer Sache.

Was unterscheidet das von einem Charter-Ownership-Programm?

Dort geben Sie eine Yacht in eine fremde Flotte und nutzen sie über zugeteilte Zeiten oder Punkte; beworben wird häufig mit einer zugesagten jährlichen Zahlung. Hier gehört Ihnen ein Anteil an einer bestimmten Yacht, Sie planen zuerst, und Charter ist eine Möglichkeit zur Kostensenkung — keine Voraussetzung. PrimaMare gibt keine garantierten Chartererlöse.

Die drei Eigentumsformen im Vergleich →

Ist eine Yacht eine Kapitalanlage?

Nein. Eine Yacht ist ein Nutzungsgut, keine Kapitalanlage. PrimaMare sagt keine Erlöse zu, verspricht keine Wertsteigerung und kauft keinen Anteil zurück. Was Sie kaufen, ist Nutzung und Eigentum an einer Sache — und die Möglichkeit, einen Teil der laufenden Kosten über Charter zu tragen. Wer eine Anlage sucht, ist hier falsch, und das sagen wir lieber vorher.

Ferienwohnung oder Yacht — was ist sinnvoller?

Das lässt sich nicht allgemein beantworten, und eine Yacht ist nicht die günstigere Wahl. Beide binden Kapital, beide verursachen laufende Kosten, beide nutzen sich ab — nur an verschiedenen Stellen. Es gibt Situationen, in denen eine Ferienwohnung objektiv die bessere Entscheidung ist. Der ausführliche Vergleich stellt drei Formen nebeneinander, ohne Sieger.

Ferienwohnung oder Yacht — der ausführliche Vergleich →

Wann und wo startet der Betrieb?

Pilotrevier ist Punat im Kvarner an der kroatischen Adria, geplanter Saisonstart ist 2027. Eine Yacht wird beschafft, sobald ihre Klasse eine vollständige Eigentümergruppe hat — nicht vorher und nicht auf Vorrat. Es steht heute also keine Yacht bereit, die vorfinanziert werden müsste. Weitere Reviere sind vorgesehen und tragen jeweils ihren ehrlichen Stand.

Das Pilotrevier und die geplanten Reviere →

Eigentum & Owner-Modelle

Wem die Yacht gehört und wie die Gruppe entsteht.

Kann ich zwischen zwei, drei und vier Ownern wählen?

Vier Owner mit je 25 % sind das Standardmodell und die Grundlage aller Angaben auf dieser Website. Auf Wunsch sind auch drei Owner mit je rund einem Drittel oder zwei Owner mit je 50 % möglich — für alle, die einen höheren Eigentumsanteil oder weniger Mitowner wünschen. Sprechen Sie uns an; die Konditionen der Varianten besprechen wir persönlich.

Kosten je Ownerzahl durchrechnen →

Wer sind meine Mitowner?

Die Eigentümergruppe wird grundsätzlich vor der gemeinsamen Beschaffung der Yacht gebildet. Erst wenn die für das jeweilige Ownership-Modell erforderliche Gruppe vollständig ist, beginnt die konkrete Beschaffung. Wie die Zusammensetzung der Eigentümergruppe im jeweiligen Fall erfolgt, wird vor einer verbindlichen Beteiligung transparent geklärt.

Was passiert, wenn eine Klasse nicht voll wird?

Dann wird für diese Klasse nichts gekauft — und es entsteht keine Kapitalbindung, die jemand mittragen müsste. PrimaMare beschafft nachfragegesteuert: Erst die vollständige Eigentümergruppe, dann die Yacht. Wer bereits Interesse hinterlegt hat, bleibt vorgemerkt und wird informiert, sobald sich eine Gruppe in seiner Klasse schließt.

Wie werden die Betriebskosten zwischen den Ownern aufgeteilt?

Gemeinsame Posten wie Liegeplatz, Versicherung, Wartung oder Rücklage werden nach der Eigentumsquote getragen. Was ein Einzelner verursacht, trägt er selbst — Treibstoff ist das deutlichste Beispiel. Die Einzelheiten, Fristen und Verfahren regelt das Owner Agreement; es wird vor einer verbindlichen Beteiligung besprochen und nicht erst danach.

Warum übernimmt PrimaMare nicht einfach sämtliche Betriebskosten?

Weil sie dann trotzdem anfallen — nur unsichtbar, eingepreist an anderer Stelle. Ein Modell ohne sichtbare Betriebskosten ist kein günstigeres Modell, sondern ein undurchsichtiges. Wir zeigen stattdessen jede Kostenzeile offen, einschließlich des Wertverlusts, und rechnen in zwei Szenarien. Das ist unbequemer beim ersten Blick und belastbarer bei der Entscheidung.

Nutzung & Charter

Wie Sie an Bord kommen und was in den übrigen Wochen passiert.

Wie viele Wochen kann ich nutzen?

Drei Nutzungswochen sind im Anteil enthalten — für alle Owner gleich. Eine vierte oder fünfte Woche ist gegen einen saisonabhängigen Aufpreis möglich; niemand zahlt dabei die Hochsaison eines anderen mit. Je Eigentümergruppe sind höchstens sechzehn Owner-Wochen möglich, damit die übrigen Wochen für Charter und Wartung bleiben. Die Planung läuft im Vorjahr.

Die drei Yachtklassen ansehen →

Haben die Owner bei der Nutzung Vorrang?

Ja. Die Owner planen ihre Wochen zuerst, idealerweise im Vorjahr. Erst danach werden tatsächlich freie Zeiträume für Charter freigegeben. Ein freigegebener, noch nicht verbindlich gebuchter Zeitraum kann wieder Owner-Nutzung werden. Eine bereits verbindlich bestätigte Charterbuchung wird dagegen nicht verdrängt — sonst wäre keine Buchung etwas wert.

Muss meine Yacht verchartert werden?

Nein. Die Eigentümergruppe kann Charter für eine ganze Saison aussetzen — dafür braucht es die Zustimmung aller Owner der Yacht, rechtzeitig vor der Charterfreigabe. Bereits bestätigte Buchungen bleiben geschützt. Die Gruppe akzeptiert damit, dass die mögliche Entlastung durch Chartererlöse entfällt und die laufenden Kosten entsprechend höher ausfallen können.

Garantiert PrimaMare Chartereinnahmen?

Nein — in keiner Formulierung. Chartererlöse können einen Teil der laufenden Kosten tragen; Höhe und Auslastung sind nicht zugesagt. Es gibt keine garantierten Chartererlöse, keine zugesicherte Auslastung und keine Renditeaussage. Was tatsächlich erzielt wird, wird der Yacht transparent zugerechnet. Wer als Einziger nichts verspricht, ist der Einzige, dem man die Zahlen glauben kann.

Wie wird eine übermäßige Beanspruchung durch Charter verhindert?

Eine maximale Auslastung ist ausdrücklich kein Ziel — es gilt Qualität vor Quantität. Die Owner planen zuerst, die Gruppe kann Charter ganz aussetzen, und Gäste werden vor der Freigabe geprüft. Dass zusätzliche Betriebsstunden und zusätzlicher Verschleiß entstehen, verschweigen wir nicht; genau dafür ist eine Rücklage von Beginn an eingeplant.

Wer darf auf meiner Yacht chartern?

Nicht jeder, der eine Woche bezahlen kann. Eine Anfrage ist keine Freigabe: Geprüft werden können Identität, Zusammensetzung der Gäste, Fahrgebiet, Erfahrung mit vergleichbaren Yachten, Befähigungsnachweise und der verantwortliche Schiffsführer. Möglich sind fünf Ergebnisse — freigegeben, manuelle Prüfung, zusätzliche Voraussetzungen, Freigabe nur mit professionellem Skipper oder eine begründete Ablehnung.

Was ist, wenn ich keinen Bootsführerschein habe?

Dann gibt es trotzdem einen Weg an Bord — drei sogar. Mit gültigem Befähigungsnachweis fahren Sie nach einer Checkfahrt selbst. Ohne Nachweis organisieren wir den Weg dorthin, samt Prüfungsfahrt auf der eigenen Yacht und Übungsfahrt mit Anlegemanövern. Und wer nicht selbst fahren möchte, bekommt einen Skipper vermittelt. Alles gegen Bezahlung und getrennt beauftragt.

Kosten, Wertverlust & Management

Was laufend anfällt und wie sich der Wert entwickelt.

Welche laufenden Kosten entstehen?

Liegeplatz, Versicherung, technischer Service, Unterwasserschiff, Reinigung, Abgaben und Prüfungen, Management, Rücklage und Wertverlust. Alle Beträge gelten je Yacht und Jahr und werden nach der Eigentumsquote getragen — nicht je Owner. Die Rücklage ist dabei keine Ausgabe, sondern eine Reserve für ungeplante Reparaturen; was nicht gebraucht wird, bleibt Vermögen der Eigentümergruppe. Treibstoff gehört nicht dazu; er wird verursacherbezogen abgerechnet. Die Kostenseite zeigt jede Zeile in zwei Szenarien, einschließlich des Wertverlusts.

Alle Kostenposten im Einzelnen →

Ist Treibstoff in den laufenden Kosten enthalten?

Nein, und das ist Absicht. Treibstoff ist nie Gemeinschaftsausgabe, sondern wird immer dem zugerechnet, der ihn verbraucht hat. Es gilt: vollgetankt übernehmen, vollgetankt zurückgeben — für Owner wie für Chartergäste. Muss der Betreiber nachtanken, wird das dem jeweiligen Nutzer verrechnet. Deshalb steht Treibstoff auch nicht unter den gemeinsam getragenen Kostenposten.

Wie wird die Managementgebühr berechnet?

PrimaMare arbeitet mit einer festen jährlichen Managementgebühr je Yacht und nicht mit einem Prozentsatz auf den Yachtwert. Ein Prozentsatz stiege mit dem Kaufpreis, ohne dass die Arbeit dahinter zunimmt. Die Staffelung berücksichtigt den tatsächlichen Management-, Koordinations- und Betreuungsumfang der jeweiligen Yachtklasse. Konkrete Konditionen werden im Rahmen des jeweiligen Angebots transparent ausgewiesen.

Warum ist die Gebühr nach Yachtklasse gestaffelt?

Nicht wegen der Yachtlänge. Mit Klasse und technischer Komplexität wachsen die Managementtiefe, die Zahl der beteiligten Gewerke, die Wartungs- und Werftkoordination, das Kostencontrolling, die Versicherungs- und Compliance-Abstimmung und der Verantwortungsumfang. Dieser Aufwand steigt nicht proportional zur Länge — deshalb gibt es weder eine lineare Staffel noch einen Prozentsatz auf den Wert.

Was ist in der Managementgebühr enthalten — und was nicht?

Enthalten sind Owner- und Nutzungsmanagement, Kostenverwaltung und Abrechnung, Yacht- und Operator-Management, Charterkoordination, Plattformzugang und Reporting. Nicht enthalten sind die tatsächlichen Fremd- und Betriebskosten der Yacht: Liegeplatz, Versicherung, Wartung und Reparaturen, Ersatzteile, Winterlager, Reinigung, Leistungen des Betreibers vor Ort, technische Prüfungen, Skipper sowie Behörden- und externe Beratungskosten. PrimaMare koordiniert und kontrolliert; getragen werden diese Kosten von der Eigentümergruppe.

Warum verliert eine gebrauchte Yacht weniger stark an Wert?

Weil der Wertverlauf degressiv ist: Am stärksten fällt der Verlust in den ersten Jahren an, danach flacht er ab. Bei einer jungen Gebrauchtyacht liegt dieser steile Teil bereits beim Vorbesitzer. Für Sie zählt allein die Strecke zwischen Ihrem Ankauf und Ihrem späteren Verkauf — nicht der Wertverlust seit der Erstauslieferung. Voraussetzung ist ein für das Alter marktgerechter Kaufpreis.

Wertkurve und Einstiegsalter →

Garantiert PrimaMare einen Restwert?

Nein. Es gibt keine Restwertgarantie, keine Rückkaufzusage und keinen zugesagten Verkaufspreis. Was wir zeigen, sind Planungswerte aus einer Bandbreite. Wertverlust können wir nicht verhindern, und wir behaupten es auch nicht — entscheiden lässt sich beim Einkauf, an welcher Stelle der Kurve eine Gruppe einsteigt, und in welchem Verhältnis Kaufpreis, Zustand und Marktgängigkeit stehen.

Yacht, Beschaffung & Exit

Welche Yacht es wird, wer sich kümmert und was danach kommt.

Kann PrimaMare auch eine gebrauchte Yacht beschaffen?

Ja. Beschafft wird auf drei Wegen: neu, nahezu neu als Jahres- oder Vorführmodell, oder sorgfältig ausgewählt gebraucht ab Baujahr 2017. Ausschließlich Premiumhersteller, weil ein liquides Segment mit gepflegter Historie planbarer wiederzuverkaufen ist. Welcher Weg für eine Gruppe der richtige ist, hängt an Budget, Nutzung und dem gewünschten Einstieg in die Wertkurve.

Die drei Yachtklassen ansehen →

Wer kümmert sich um Wartung, Versicherung und Betreiber?

PrimaMare koordiniert und kontrolliert; ausgeführt wird vieles vom Betreiber vor Ort und von der Werft. Dazu gehören Wartungs- und Serviceplanung, Auswahl und Kontrolle des Betreibers, Versicherungs- und Behördenabstimmung, Dokumentation und Berichte an die Gruppe. Jede Leistung trägt ihren Stand: heute erbracht, ab Erwerb der Yacht, oder Portalfunktion in Vorbereitung.

Wie transparent sind Kosten und Chartererlöse?

Tatsächlich erzielte Chartererlöse werden der Yacht transparent zugerechnet und senken die laufenden Kosten der Gruppe. Jede Kostenzeile ist einsehbar, einschließlich Rücklagen und Wertverlust. Kostenkonto, laufende Abrechnung und Forecast je Yacht sind Portalfunktionen in Vorbereitung. Gezeigt werden dabei Ergebnisse — nicht das interne Rechenwerk dahinter.

Was passiert nach einigen Jahren — und kann ich meinen Anteil verkaufen?

Nach rund fünf Jahren entscheidet die Eigentümergruppe gemeinsam anhand von technischer Prüfung, Motorstunden und Marktlage, ob die Yacht weiter gehalten, verkauft oder ersetzt wird. Das ist ein Entscheidungspunkt, kein Enddatum. Will ein einzelner Owner abgeben, greifen die Vorkaufs- und Exit-Regeln des Owner Agreements; die Yacht muss dafür nicht verkauft werden.

Haltedauer und Exit im Einzelnen →

Zum Weiterlesen

Manche Fragen brauchen mehr als einen Absatz

Im Wissensbereich stehen die ausführlichen Erklärungen — Entscheidungsvergleiche, Kostenwissen und Ownership-Themen.

Ratgeber & Insights ansehen →

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Dann sprechen wir darüber

Was hier steht, gilt allgemein. Was für Ihre Situation gilt, klären wir im Gespräch — offen, auch wenn eine Antwort einmal „das wissen wir noch nicht“ lautet.